Ab durch die Pipe
Mittwoch, 6. Januar , 2010 von Teriell
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Es ist zwar nicht mehr brandneu, aber ich wollte Yahoo! Pipes hier wenigestens kurz erwähnen. Ich habe die Pipes vor kurzer Zeit mal ausprobiert und meine, dass man mit diesem fluffig anmutenden Tool von Yahoo! eigentlich ein relativ mächtiges Instrument vorfindet, um Nachrichtenströme nach Bedarf zu kanalisieren, zu filtern oder diese zu aggregieren. In einer Pipe können Daten von RSS-Feeds oder Diensten wie Flickr angesprochen und auf die Reise durch eine Pipe geschickt werden. Über Filterbedingungen und Aggregation könnte man dann bspw. alle Meldungen zum Thema Kunst aus einer Vielzahl von Feeds herausfischen. Oder aber Flickr-Fotos mit dem Tag Streetart usw. Um Pipes nutzen zu können, muss man eine Yhahoo-ID haben. Das Erstellen von eigenen Pipes geschieht dann auf einer netten Oberfläche mit Viel Drag&Drop usw. Um einfache Pipes zu erstellen muss man nicht Informatiker sein, aber für anspruchsvolle Pipes hilft ein wenig Verständnis für die Materie. Diverse Tutorials gibt es auch im Netz, so z.B. hier.
Multitouch Audiovisual Sketches
Mittwoch, 30. Dezember , 2009 von Teriell
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Tagbulb
Montag, 29. Juni , 2009 von Teriell
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Es gibt ja, auch wenn man es manchmal kaum glauben mag, neben Google noch andere Optionen, sich explorativ durch die digitalisierte Informationsvielfalt dieses Planeten zu bewegen. Eine Option, die ich bislang noch nicht kannte nennt sich Tagbulb. Im Prinzip ein auf tags basierender Aggregationsdienst, der auf einige API’s (z.B. Twitter, Flickr und viele mehr) zugreift. Man kann so über tags nach Bilder, Videos, Events etc. suchen und sich in den endlosen Weiten der Immaterialität verlieren. Viel Spaß…
Link: http://tagbulb.com
Twitter Buzz bei Xing
Sonntag, 28. Juni , 2009 von Teriell
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Für diejenigen unter Euch, die Xing aktiv nutzen und es nicht mitbekommen haben - Twitter hat auch dort Einzug gehalten. Die Verpackung des Ganzen nennt sich Twitter Buzz und dient in erster Linie dazu, Xing mit themenspezifischen Tweets anzureichern. Nicht ganz ungeschickt. Sicher auch eine nette Zusatzfunktion für z.B. Künstler, die sich auf Xing tummeln, um dort themenspezifisch Tweets zu aggregieren. Kein immenser Mehrwert, aber dennoch sehr nett.
Gefunden via: PR Blogger
Zensursula
Samstag, 27. Juni , 2009 von Teriell
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Zum Kontext ein paar Links:
- ZDNet - Zensurgesetz beschlossen - Aus für das freie Internet?
- ZDNet - Betreiber von sozialen Netzen setzen sich gegen Zensursula zur Wehr
- http://www.zeit.de/online/2009/26/netzsperren-leyen-alibi
- http://blog.windfluechter.net/index.php?/archives/575-Heine-vs.-v.d.Leyen.html
- http://netzpolitik.org/2009/deutsche-social-networks-sagen-ja-zu-zensursula/
- http://netzpolitik.org/2009/zensursula-und-die-zeit-wahrheit-oder-pflicht/
- http://www.gulli.com/news/internetsperren-social-2009-06-26/
- http://rivva.de/live/zensursula
Aktion Eichhörnchen reloaded
Sonntag, 22. Februar , 2009 von Teriell
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Laut taz rät die Regierung zu Hamsterkäufen. Für zwei Wochen solle man Vorräte im Haus haben - denn was machen, wenn eines Tages die Geschäfte geschlossen bleiben? Diese Fragen stellt sich auch krisenvorsorge.com und rät mitunter:
“Auf Nummer sicher gehen Sie mit folgendem Vorrat (pro Person für ein Jahr): 170 kg Weizen oder anderes Getreide im ganzen Korn, 45 kg Zucker oder Honig (Zucker hält jahrzehntelang, Honig ist unbegrenzt lagerfähig), 45kg Magermilchpulver (Haltbarkeit wird meist mit 2 Jahren angegeben, in Wirklichkeit kann man es weitaus länger lagern), 6 kg Salz (trocken unbegrenzt haltbar).” [...] “Wenn Sie keinen Bauernhof besitzen oder keinen pachten können, sollten Sie sich mit einigen Bauern anfreunden und somit stabile Kontakte zu Lebensmittelerzeugern aufbauen.” … “Pachten Sie einen Schrebergarten” […] “Kaufen Sie sich einen Brotbackautomaten.”
[sagt krisenvorsorge, gefunden bei taz]
In den 60ern galt “Aktion Eichhörnchen: Denke dran, schaffe Vorrat ran“. Inzwischen geht das Panikgespenst wieder um. Große Panik also einerseits, Konsumaufruf andererseits und vergessen wurde unterm Strich irgendwie: wir leben gar nicht mehr in den 50ern oder frühen 60ern. Wer hat denn heute noch den entsprechenden Keller für die Fässer, Säcke und Kisten voller Lebensmittel? Wer hat Zeit für Schrebergärtnerei? Und wie viele Bauern kennt der Durchschnittsdeutsche eigentlich? (Achso, jetzt versteh ich aber übrigens, warum so Formate wie “Bauer sucht Frau” in Mode sind).
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Social Media - Definitionssalat
Montag, 16. Februar , 2009 von Teriell
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In den letzten Jahren haben Termini wie Social Networking oder Social Media zunehmend Konjunktur (siehe Bild). Ist doch etwa in den kommunikations- bzw. medienwissenschaftlichen Disziplinen der Begriff des “Mediums” oder der “Medien” immer stark diskutiert, erweitert oder differenziert worden, scheinen neuere Wortkreationen wie “Social Media” plötzlich zu existieren und in ihrer Gegenwärtigkeit vorzugeben, Bestimmtes zu meinen. Blogger, als Vertreter einer der neuen Spezies, die sich nicht selten überdurchschnittlich solch modischen Begriffen wie dem der Social Media zugeneigt fühlen, reden augenscheinlich eingeübt und wohl wissend von und über solche Dinge - von und über “Tags”. In der Welt der Tags sind Bedeutungen leider auch oftmals suchmaschinenoptimierte Anknüpfungsversuche an ein potentielles Publikum. Dass dann die Bedeutung von Termini zugunsten von Suchanfragen ab und an in den Hintergrund rückt, ist jetzt mal eine spontane Hypothese meinerseits, welche zu argumentieren eigentlich einen weiteren Artikel Wert wäre, mal schauen… Aber zurück zum Ausgangspunkt - der Begriff Social Media ist schließlich nicht unkompliziert und leider auch nicht selbsterklärend. Die Theorie und trennscharfe Begriffsbildung ist eben immer auch langsamer als die Wirklichkeit, insofern macht das alles nichts. Doof ist nur, wenn 10 Leute bei Verwendung eines Begriffes 10 verschiedene Bedeutungen im Sinn haben.
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NaNeNo vom 11. Februar 2009
Mittwoch, 11. Februar , 2009 von Teriell
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NaNeNo steht für Nachrichten, Neuigkeiten und Nonsens. In dieser Rubrik berichten wir über unterschiedliche Geschehnisse aus den Bereichen Kunst, Medien und Gesellschaft und sind darauf bedacht, hier und dort unseren Senf zur Medienagenda hinzuzugeben.
Meldung1:
Die Website von Wolfgang Schäuble wurde gehackt! Da kann man in der Tat nicht anders, als schmunzeln. So kann’s eben scheinbar gehen, wenn man zu viel mit digitalen Daten arbeitet. Offenbar war eine Sicherheitslücke in Typo 3 (einem bekannten Content Management System) der Türöffner für den Hacker bzw. Defacer. Dick und fett war dann, wo sonst der übliche Seiteninhalt zu lesen war, ein Link zum Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung zu finden. Eben habe ich mal nachgesehen und die Seite des Herrn Schäuble ist offenbar noch immer nicht ganz geflickt: 404 Not Found.
Genauso aktuell und dabei wichtiger: Urteil über die Rechtsmässigkeit der Vorratsdatenspeicherung
Links zum Thema: Heise, Medienrauschen, Golem
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Digitale Kuratoren im Bereich der Kunst?
Mittwoch, 4. Februar , 2009 von Teriell
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Gestern habe ich mir ein Video von der next08 angesehen. Es handelte sich dabei um einen Vortrag von Steve Rubel (hier sein Blog Micropersuasion) mit dem Thema “10 Trends that Will Shape Your Digital Future”. Während des Vortrags sprach er mitunter über die zukünftige Rolle des digitalen Kurators (hier ein Eintrag auf Rubels Blog zum Thema). Die Rolle des digitalen Kurators ist natürlich nicht allein auf die Gefilde der Kunst beschränkt, sondern begründet sich vor allem in der Notwendigkeit, der wachsenden (insbesondere digitalen) Informationsflut mit Filterungs- bzw. Selektionsmechanismen zu begegnen.
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Oliver Breitenstein nennt es Arbeit
Freitag, 30. Januar , 2009 von Teriell
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Oliver Breitenstein stellt sich und uns Fragen zur Zeit, zur Information und letztlich künstlerischen Identität. Mit dem Projekt “Ich nenne es Arbeit” geht Oliver Breitenstein explorativ auf die Suche nach Antworten - er, der sonst auch Kunst für Sie / für uns stellvertretend beschaut, nimmt sich nun (ebenso in Stellvertretung) heraus, sich Zeit für die Lektüre von Zeitungen und Magazinen zu nehmen. Ist die Notwendigkeit zur informatorischen Selektion, der Zwang informiert zu sein, der stete Vergleich medialer Angebote Arbeit?






