Ricky Allman
Kürzlich entdeckt und für interessant befunden: die Arbeiten von Ricky Allman.
Im Dschungel wäre das nicht passiert …
Im Dschungel ist bekanntlich alles erlaubt - in unsinnigen Fernsehformaten sowieso. Zumindest konnte man zu einem solchen Schluss gelangen, wenn man sich das einschlägige RTL-Format “Ich bin ein Star…” vor Kurzem anschaute. Im Prinzip regt seit “Tutti-Frutti” niemanden mehr wirklich eine entblößte Brust auf, die vermittels “moderner” Fernsehtechnik an uns heranzutreten scheint.
Bei traditionelleren Abbildungstechniken - der Malerei etwa - verhält sich solches (offenbar) anders.
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Mo Häusler im Interview
Die Arbeiten der Wiener Künstlerin Monika Häusler sind eines mit Sicherheit nicht: gefällige Dekoration.
Es hat den Anschein, als wäre der künstlerische Prozess von Mo Häusler in einem oftmals morbide sich äußernden Spannungsverhältnis zwischen Tod und Leben verortet. Immer wieder tauchen menschliche oder tierische Leiber in den Gemälden von Mo auf, die auf mich wie stoffliche Stellvertreter in einer Auseinandersetzung wirken, deren “Ziel” es ist, den Facetten der menschlichen Existenz ein Stück weit auf die Schliche zu kommen. Diese Auseinandersetzung vermittels einer Sprache der Körper erscheint mir zensurfrei, höhlenforscherisch, d.h. eben auch drastisch in einem produktiven Sinne. Der Tod wird zum längst Akzeptierten und der Blick wird auf die Psychologie des Vergänglichen und gleichzeitig auf die Triebfedern des Lebendigen gerichtet. So wohnt den Bildern von Mo Häusler auf der Ebene des Bildinhalts meiner Meinung nach auch nicht selten eine zarte Zerbrechlichkeit inne.







