Rudel Halbwölfe in Köln gesichtet
“KOMM HERBEI”: Wärmstens empfohlen sei jedem der heutige Auftritt von Halbwolf im Kölner Blue Shell.
Das Rudel, bestehend aus Dromo Iluvu (Vocals), Young Eel (Guitar), dem dBaser (Keyboard), Miyagi (Drums) und Calista Fockhard (Bass), wird heute den Musikliebhaber lehren, was es heißt, ein Halbwolf zu sein.
Zu solchen Lehrstunden kann gehören, dass Dromo Iluvu (ein vermutlich aus den Achtzigern mit dem De Lorean angereister Poet in heiliger Mission) über sein geringfügig gestörtes Verhältnis zu Kermit dem Frosch aufklärt oder dass vereinzelte Rudelmitglieder in hübschesten Schweinskostümen den Bass oder die Gitarre zauberhaft würgen. Klar ist in jedem Fall - Halbwolf zelebrieren auf der Bühne eine “Street-, Rock-, Punk- und Screamo”- Mische, die abwechslungsreich, wort-, wie melodiestark ist.
Wer sie noch nicht kennt, sollte dieses Versäumnis korrigieren und heute Abend das Blue Shell in Köln aufsuchen. Mir wurde gesagt, dass das Halbwolf-Konzert um 22 Uhr beginnt, es ist also noch nicht zu spät …
Für den, der sich schonmal einstimmen will:
Nachtrag
Ein kleiner Rückblick:Das Konzert war (wie erwartet) klasse und die Auswahl der Lieder fand ich ziemlich gelungen. Lieder wie Gibraltar sind live einfach ein Genuss. Bis auf ein paar Rückkopplungen lief alles glatt und das Publikum wurde von den Halbwolf-Qualitäten überzeugt.
Black Lips - brav aber gut
Montag, 9. Februar , 2009 von Teriell
Abgelegt in Gemischtware
Gestern Abend waren die Black Lips im Kölner Gebäude 9 zu hören. Berichte, die ich bisher über die Auftritte der Band aus Atlanta gelesen hatte, sparten nicht mit Beschreibungen wie “Es gehört zum Programm, dass sich irgendeiner von ihnen auf der Bühne entblößt, dass herumgespuckt wird und Gitarren brennen” (Prinz) oder “Auch erbrochen und gepinkelt wird bei den Lips on stage des öfteren” (laut). Vor Kurzem mussten die Black Lips wohl noch vor der indischen Polizei fliehen, nachdem der Gitarrist Cole im Nudisten-Kostüm ins Publikum gesprungen ist (hier ein Bericht). So eingestimmt hab ich mit einer vergleichsweise chaotischen Show gerechnet. Doch ich muss sagen, dass sich die Black Lips als überaus brave Zeitgenossen gaben. Eventuell steckte ihnen ja noch das Indien-Debakel in den Knochen.








