George Grosz: Enemy Of The State
Habe kürzlich etwas von George Grosz gesucht und bin dabei zufällig über eine Doku gestolpert. Da ich diese niemandem vorenthalten möchte und sie umständlich in 10 Teile gesplittet ist, hab ich das Flickwerk hier mal zusammengetragen.
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Miss Bugs
Da musste ich schon erstmal selbst die eigenen Blogartikel durchsuchen, ob ich nicht schon zuvor über Miss Bugs ein Posting raus gelassen hab. Wäre nämlich eigentlich wahrscheinlich, dennoch war dem offensichtlich nicht so. Nunja, dieses Versäumnis soll natürlich wieder gut gemacht werden: Vorgestellt sei Miss Bugs!
Habe Flickr nach “Miss Bugs” durchsucht und das kam dabei heraus:
Website von Miss Bugs: missbugs.com
Wieder entdeckt via: artasty.com
Gereon Krebber: Let the pigs pay
Durch den Hinweis von Laura bin ich auf die Ausstellung “Let the pigs pay” ihres “Kollegen” Gereon Krebber aufmerksam geworden. Die Ausstellung scheint mir ein guter Tipp zu sein. Die vertretende kölner Galerie meint:
Im vorderen Raum hängen Mobiles, die sich leichtfüßig in der Luft drehen. Es sind getrocknete Schweinepfoten und Schweineohren, die im Raum zu schweben scheinen. Der Künstler hat diese leicht golden patiniert, an Stangen gehängt und mit selbstgegossenen Betongewichten austariert. Das Ensemble wirkt bizarr und skurril: Dunkel, leicht bedrohlich und erstaunlich präsent pendeln die fein austarierten Stangen gegeneinander, die Ohren mit Ösen genietet und mit Anglerblei in der Waage gehalten. Zwischen seltsamer Revolutionstrophäe und Hundeknabberspießchen, drehen sich die Schweine körperlos im Luftraum der Galerie.
[Quelle: Galerie Christian Lethert, Köln]
Wer mal genauer erforschen möchte, welche Schweine für was bezahlen sollen, kann dies vom 20.06.2009 bis 25.07.2009in der Galerie Christian Lethert in Köln machen.
(@Laura - danke für den Tipp, Grüße zurück und Dir auch ein schönes Wochenende!)
Paul Insect
Die Arbeiten von Paul Insect haben’s mir schon etwas angetan. Zumindest sind einige Arbeiten dabei, die mir richitg Spaß machen. Leider ist der Wirkungsbereich von Paule dem Insekt nicht Kölle, aber vielleicht kommt man ja eines schönes Tages noch in den Genuß einer “verschönerten” Urbanfläche. Jedem sei also mindestens ein Besuch auf paulinsect.com empfohlen. Hier ein paar flüchtige Eindrücke …
Ricky Allman
Kürzlich entdeckt und für interessant befunden: die Arbeiten von Ricky Allman.
Cologne Commons
Für Musikfreunde und die Befürworter der Creative Commons wird heute in Köln was aufgefahren. Eigentlich gestern und heute (aber ich nicht früher zum Tippen gekommen). Denn an diesem Wochenende findet hier in Köln die Cologne Commons statt - eine Konferenz und Festival für freie Musikkultur. Das Konferenzprogramm ist inzwischen wohl leider schon gelaufen (darunter Workshops und Diskussionspanels), aber das musikalische Programm hält noch einiges bereit - hier einzusehen. Es wird sicher nicht die letzte Konferenz rund um die freie Kultur bzw. im Kontext der Creative Commons gewesen sein, aber wer heute noch nichts vor hat, sollte mal eine Stippvisite einplanen…
Link: Cologne Commons
Margret Eicher - Once upon a time [ in mass media]
27.4.2009 von Polygonist :: Abgelegt in Künstler
Dem Kennern der deutschen, digitalen Kunstszene werden vielleicht die Arbeiten Margret Eichers ein Begriff sein. Bekannt geworden ist sie durch ihre ungewöhnliche Art und Weise digitale Bildcollagen auf historischen Wandbehang drucken zu lassen. Genauer gesagt werden die Motive dabei nicht gedruckt, sondern im Jaquard-Verfahren durch den Computer gesteuert, Stich für Stich zu großformatigen Tapisserien zusammengesetzt.
Das besondere an Eichers Arbeiten ist aber nicht nur ihr Reproduktionsverfahren, sondern auch Thema und Sujet durch das sie aktuelle Geschehnisse mit den formalen Mitteln barocker Gestaltungskunst geschickt kombiniert. Ihre verbrämten Bordüren verkommen dabei aber nie zum gestalterischen Selbstzweck, sondern dienen dem narrativen Element, in dem sie die Hauptdarsteller ihrer Tapisserien kritisch unter die Lupe nimmt und Motive so in einen scheinbar antiquierten, mythologischen Kontext rückt.
Margret Eichers Arbeiten sind jetzt wieder in der Galerie Caesar und Koba in der Hamburger Speicherstadt (Am Sandtorkai 4 /2. OG) vom 9 Mai bis 20. Juni zu sehen.
Achtung ein Nachtrag vom 22.05 aus aktuellem Anlass. In der nächsten Woche wird es einen exklusiven Bericht über Margret Eicher in Kulturzeit auf 3 Sat geben. 3Sat Autorin Gudrun Bold über Macht, Mythos und Medien im Werk von Margret Eicher.
Der Beitrag läuft zwischen Montag, dem 25.05. und Freitag, dem 29. 05. 2009 in “Kulturzeit” (3sat, 19.20 Uhr). Über den genauen Ausstrahlungstermin wird tagesaktuell entschieden. Er steht derzeit noch nicht fest und ist der Tagespresse zu entnehmen.
Und weiteres zum Magret Eicher Bericht hier im Teriell Blog. Der angekündigte Beitrag auf Kulturzeit ist nun vergangene Woche über die Flimmerkisten gelaufen und ist hier einzusehen.
Sehr aufschlußreich einmal darin der Eicher über die Schulter zu schauen, bzw. auch die Produktion der Teppiche zu beobachten. Sie bedient sich tatsächlich ganz offen in der Vorbereitung am Computer ausgesuchten Material aus der Printwelt. Wie sie das genau macht war leider nicht zu sehen, bzw wie sie dies Material dann später bearbeitet. Bei der Größe der Dateien bzw der späteren Tapisserien kann ich mir eigentlich nicht vorstellen das sie 08/15 Scans der Printmaterialien verwendet. Das Quellfotomaterial in den jeweiligen Bildagenturen, und sich dabei das Copyright zu sichern scheint mir zu aufwendig und zu teuer. Das besondere in ihrer Vorgehensweise ist wirklich die Nachbearbeitung der Collagen und das Angleichen an die Farbwerte bzw. Tonwerte des späteren Bildes. Ich denke das sie eine bestimmte ausgeklügelte Photoshop Filteraktion verwendet, vielleicht noch in mehreren Ebenen arbeitet, und somit auch später den klassischen fotorealistischen Stil der Vorlagen in einen sehr malerischen Stil umwandelt.
Das Bild welches man hier oben sieht ist eine Kombination aus einem Thomas Gainsborough Gemälde und einer weiteren Kombination einer Figur aus einem Boris Vallejo Bild (was ich eigentlich schon ziemlich dreist und offensichtlich finde) sowie ein Foto (nur das Gesicht) des Rappers Snoop Dog und des Fahrzeuges im Hintergrund.
Rudel Halbwölfe in Köln gesichtet
“KOMM HERBEI”: Wärmstens empfohlen sei jedem der heutige Auftritt von Halbwolf im Kölner Blue Shell.
Das Rudel, bestehend aus Dromo Iluvu (Vocals), Young Eel (Guitar), dem dBaser (Keyboard), Miyagi (Drums) und Calista Fockhard (Bass), wird heute den Musikliebhaber lehren, was es heißt, ein Halbwolf zu sein.
Zu solchen Lehrstunden kann gehören, dass Dromo Iluvu (ein vermutlich aus den Achtzigern mit dem De Lorean angereister Poet in heiliger Mission) über sein geringfügig gestörtes Verhältnis zu Kermit dem Frosch aufklärt oder dass vereinzelte Rudelmitglieder in hübschesten Schweinskostümen den Bass oder die Gitarre zauberhaft würgen. Klar ist in jedem Fall - Halbwolf zelebrieren auf der Bühne eine “Street-, Rock-, Punk- und Screamo”- Mische, die abwechslungsreich, wort-, wie melodiestark ist.
Wer sie noch nicht kennt, sollte dieses Versäumnis korrigieren und heute Abend das Blue Shell in Köln aufsuchen. Mir wurde gesagt, dass das Halbwolf-Konzert um 22 Uhr beginnt, es ist also noch nicht zu spät …
Für den, der sich schonmal einstimmen will:
Nachtrag
Ein kleiner Rückblick:Das Konzert war (wie erwartet) klasse und die Auswahl der Lieder fand ich ziemlich gelungen. Lieder wie Gibraltar sind live einfach ein Genuss. Bis auf ein paar Rückkopplungen lief alles glatt und das Publikum wurde von den Halbwolf-Qualitäten überzeugt.
Dylan Mortimer - unterwegs in Glaubensfragen
Dylan Mortimer untersucht Glaubenfragen. Nicht unbedingt die konkreten religiösen Inhalte oder Dogmen greift er auf, sondern vielmehr untersucht er die visuelle Sprache im Bereich des Glaubens. In einem Statement auf seiner Website sagt er:
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Im Dschungel wäre das nicht passiert …
Im Dschungel ist bekanntlich alles erlaubt - in unsinnigen Fernsehformaten sowieso. Zumindest konnte man zu einem solchen Schluss gelangen, wenn man sich das einschlägige RTL-Format “Ich bin ein Star…” vor Kurzem anschaute. Im Prinzip regt seit “Tutti-Frutti” niemanden mehr wirklich eine entblößte Brust auf, die vermittels “moderner” Fernsehtechnik an uns heranzutreten scheint.
Bei traditionelleren Abbildungstechniken - der Malerei etwa - verhält sich solches (offenbar) anders.













