NaNeNo vom 11. Februar 2009
Geschrieben am 11.2.2009 von Teriell
Kategorie: Fundstelle

NaNeNo steht für Nachrichten, Neuigkeiten und Nonsens. In dieser Rubrik berichten wir über unterschiedliche Geschehnisse aus den Bereichen Kunst, Medien und Gesellschaft und sind darauf bedacht, hier und dort unseren Senf zur Medienagenda hinzuzugeben.
Meldung1:
Die Website von Wolfgang Schäuble wurde gehackt! Da kann man in der Tat nicht anders, als schmunzeln. So kann’s eben scheinbar gehen, wenn man zu viel mit digitalen Daten arbeitet. Offenbar war eine Sicherheitslücke in Typo 3 (einem bekannten Content Management System) der Türöffner für den Hacker bzw. Defacer. Dick und fett war dann, wo sonst der übliche Seiteninhalt zu lesen war, ein Link zum Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung zu finden. Eben habe ich mal nachgesehen und die Seite des Herrn Schäuble ist offenbar noch immer nicht ganz geflickt: 404 Not Found.
Genauso aktuell und dabei wichtiger: Urteil über die Rechtsmässigkeit der Vorratsdatenspeicherung
Links zum Thema: Heise, Medienrauschen, Golem
Meldung2:
Derzeit wird überall gezwitschert - so glaubt man. Auf jeden Fall wird mächtig und gern in trendsprachigen Superlativen über’s Zwitschern auf Twitter geredet. Das Medienecho und der Hype um den Microblogging-Dienst ist derzeit sehr groß, meint auch der Netzjournalist. Sogar TeriellBlog-Gezwitscher gibt’s jetzt. Dies vor allem aber, weil Plurk (ein anderer Microblogging-Dienst) schon ausprobiert war und nun der Vergleich ansteht. Es gibt jede Menge Tools rund um Twitter und Unmengen an Postings zum Thema, die hier aufzuzählen eher der endlosen Zerstreuung dienen würde. Aus diesem Grunde will ich einfach auf einen interessanten Artikel hinweisen, in dem Corporate Twitterer befragt wurden. Der findet sich auf der ethority weblog.
Meldung3:
In Brüssel wurde sich gestern zum Safer Internet Day (mehr Infos hier) getroffen. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung war der Schutz Minderjähriger in Social Networks. Golem schreibt:
Die EU-Kommission hat mit 17 Anbietern führender sozialer Netzwerke Verbesserungen zum Schutz von Minderjährigen ausgehandelt. Mit dabei sind Youtube, MySpace, Facebook, StudiVZ, Yahoo- und Microsoft-Europe. Per 1-Click können junge Menschen Belästigungen melden. Private Profile von Nutzern unter 18 Jahren sollen per Suche nicht mehr auffindbar sein. [Quelle: Golem]
Die Ergebnisse des Veranstaltung sind Schritte in die richtige Richtung, meint auch Casi von zweipunktnull.







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